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Stabstahl B500B nach DIN 488 – Normen erklärt

Betonstahl Bewehrung
stabstahl b500b nach din 488 – Bewehrungsstahl Deutschland

Stabstahl B500B DIN 488 ist der in Deutschland meistverwendete Bewehrungsstahl im Stahlbetonbau. Die Normenreihe DIN 488 legt fest, welche Eigenschaften gerippter Betonstabstahl B500B erfuellen muss, damit er als Bewehrung eingesetzt werden darf. Dieser Beitrag erklaert praxisnah, was hinter Stabstahl B500B DIN 488 steht, welche Kennwerte gelten und wie sich die Sorte von anderen Betonstaehlen unterscheidet.

Was regelt Stabstahl B500B DIN 488?

Die Normenreihe rund um Stabstahl B500B DIN 488 definiert Betonstahl fuer die Bewehrung von Stahlbeton. Sie umfasst mehrere Teile, die Sorten, Masse, Eigenschaften und Pruefverfahren beschreiben. DIN 488-1 legt die Sorten und ihre mechanischen Kennwerte fest, waehrend weitere Teile den Stabstahl, den Betonstahl in Ringen, die Matten und die Pruefung behandeln. Die Bezeichnung B500B steht dabei fuer eine Streckgrenze von 500 N/mm² und die Duktilitaetsklasse B.

Wer nach dieser Norm gefertigten Bewehrungsstahl einsetzen moechte, findet das passende Sortiment auf unserer Seite Bewehrungsstahl.

Mechanische Kennwerte von Stabstahl B500B nach DIN 488

Die zentralen Kennwerte von Stabstahl B500B DIN 488 beschreiben Festigkeit und Verformungsverhalten. Sie sind fuer die Bemessung im Stahlbeton massgebend:

KennwertAnforderung B500B
Charakteristische Streckgrenze Re500 N/mm²
DuktilitaetsklasseB (hochduktil)
Verhaeltnis Rm/Re≥ 1,08
Gesamtdehnung bei Hoechstkraft Agt≥ 5,0 %

Die Streckgrenze von 500 N/mm² ist der Wert, ab dem sich der Stahl bleibend verformt; sie bestimmt die zulaessige Belastung. Das Verhaeltnis von Zugfestigkeit zu Streckgrenze und die Gesamtdehnung kennzeichnen die Duktilitaet, also die Faehigkeit, sich vor dem Versagen deutlich zu verformen.

Rippung und Verbund bei Stabstahl B500B DIN 488

Ein wesentliches Merkmal von Stabstahl B500B DIN 488 ist die gerippte Oberflaeche. Die Schraegrippen erzeugen den Verbund zwischen Stahl und Beton, sodass Zugkraefte sicher uebertragen werden. Die Norm gibt die zulaessige Geometrie der Rippen vor, damit ein definierter Verbund gewaehrleistet ist. Genau diese Rippung unterscheidet den gerippten Betonstahl vom glatten Rundstahl und macht ihn erst als tragende Bewehrung nutzbar.

Beim Verarbeiten muss die zulaessige Biegerollendurchmesser-Vorgabe beachtet werden, damit die Rippen und das Gefuege nicht geschaedigt werden. Fachgerechtes Biegen uebernimmt unser Service Biegen und Schneiden.

B500B im Vergleich zu B500A und B500C

Innerhalb der Norm gibt es drei Duktilitaetsklassen. Stabstahl B500B DIN 488 liegt in der Mitte: Alle drei Sorten haben eine Streckgrenze von 500 N/mm², unterscheiden sich aber in der Duktilitaet.

  • B500A: normalduktil, oft als kaltverformter Draht und in Matten.
  • B500B: hochduktil, Standard fuer Stabstahl in tragenden Bauteilen.
  • B500C: hoehere Duktilitaetsanforderungen, u. a. fuer erdbebenrelevante Anwendungen.

Fuer den ueblichen Hochbau ist B500B als gerippter Stabstahl die verbreitetste Wahl. Wie sich die Sorten hinsichtlich der Normanforderungen im Detail verhalten, zeigt auch unser Beitrag Betonstabstahl nach DIN 488 – Normen erklaert.

Kennzeichnung und Nachweis

Nach Stabstahl B500B DIN 488 gefertigter Betonstahl traegt eine Werkskennzeichnung, die ueber die Anordnung der Rippen den Hersteller und die Sorte erkennen laesst. Zusaetzlich belegen Uebereinstimmungsnachweise und die Fremdueberwachung, dass die geforderten Eigenschaften eingehalten werden. Diese Rueckverfolgbarkeit ist ein Kernbestandteil der Norm und stellt sicher, dass die Bewehrung im Bauwerk die kalkulierten Kennwerte tatsaechlich erfuellt.

Haeufige Fragen zu Stabstahl B500B DIN 488

Was bedeutet B500B nach DIN 488?

B steht fuer Betonstahl, 500 fuer die charakteristische Streckgrenze von 500 N/mm² und das zweite B fuer die hochduktile Duktilitaetsklasse gemaess DIN 488.

Warum ist Stabstahl B500B gerippt?

Die Rippen erzeugen den Verbund mit dem Beton und uebertragen die Zugkraefte. Ohne diese Rippung waere kein sicherer Kraftschluss im Stahlbeton moeglich.

Worin unterscheidet sich B500B von B500A?

Beide haben 500 N/mm² Streckgrenze. B500B ist hochduktil mit hoeheren Dehnungs- und Festigkeitsverhaeltnissen, waehrend B500A normalduktil ist.

Wie wird die Normkonformitaet nachgewiesen?

Ueber die Werkskennzeichnung, Uebereinstimmungsnachweise und eine Fremdueberwachung, die die Einhaltung der DIN 488 belegen und die Rueckverfolgbarkeit sichern.

Fazit

Stabstahl B500B DIN 488 vereint eine Streckgrenze von 500 N/mm² mit hoher Duktilitaet und definiertem Verbund durch die Rippung. Wer die Kennwerte, die Sortenunterschiede und die Kennzeichnung nach DIN 488 kennt, setzt Betonstabstahl B500B normgerecht und sicher ein.

Weiterfuehrende Quellen: Betonstahl (Wikipedia), Bewehrung im Stahlbetonbau. stabstahl b500b nach din 488 erhalten Sie bei der Bewehrungsstahl Deutschland GmbH normgerecht nach DIN 488.

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